3 - Das Haus Ìmráns

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3 - Das Haus Ìmráns
« : 09 Mayıs 2009, 04:20:38 »

3 - Das Haus Ìmráns
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Im Namen Allâhs, des Gnädigen, des Barmherzigen. 
 
 
1. Alif Lám Mím.     
 
2. Allâh - es gibt keinen Gott außer Ihm, dem Lebendigen, dem aus Sich Selbst Seienden und Allerhaltenden.     
 
3. Er hat herabgesandt zu dir das Buch mit der Wahrheit, bestätigend das, was ihm vorausging; und vordem sandte Er herab die Thora und das Evangelium als eine Richtschnur für die Menschen; und Er hat herabgesandt das Entscheidende.     
 
4. Die Allâhs Zeichen leugnen, ihnen wird strenge Strafe; und Allâh ist allmächtig, Besitzer der Vergeltungsgewalt.     
 
5. Nichts ist verborgen vor Allâh, weder auf Erden noch im Himmel.     
 
6. Er ist es, Der euch im Mutterleib bildet, wie Er will; es ist kein Gott außer Ihm, dem Allmächtigen, dem Allweisen.     
 
7. Er ist es, Der das Buch zu dir herabgesandt hat; darin sind Verse von entscheidender Bedeutung - sie sind die Grundlage des Buches und andere, die verschiedener Deutung fähig sind. Die aber, in deren Herzen Verderbnis wohnt, suchen gerade jene heraus, die verschiedener Deutung fähig sind, im Trachten nach Zwiespalt und im Trachten nach Deutelei. Doch keiner kennt ihre Deutung als Allâh und diejenigen, die fest gegründet im Wissen sind, die sprechen: «Wir glauben daran; das Ganze ist von unserem Herrn» - und niemand beherzigt es, außer den mit Verständnis Begabten -     
 
8. «Unser Herr, laß unsere Herzen nicht verderbt werden, nachdem Du uns geleitet hast, und gewähre uns Gnade von Dir; gewiß, Du allein bist der Gewährende.     
 
9. Unser Herr, Du wirst gewißlich das Menschengeschlecht versammeln an dem Tage, über den kein Zweifel ist; wahrlich, Allâh bricht das Versprechen nicht.»     
 
10. Die ungläubig sind, ihr Besitz und ihre Kinder werden ihnen nicht im geringsten nützen gegen Allâh; und sie sind des Feuers Nahrung -     
 
11. Nach der Art der Leute Pharaos und derer, die vor ihnen waren; sie verwarfen Unsere Zeichen; also ergriff sie Allâh für ihre Sünden, und Allâh ist streng im Strafen.     
 
12. Sprich zu denen, die ungläubig sind: «Ihr sollt übermannt und in der Hölle versammelt werden; und schlimm ist die Ruhestatt!»     
 
13. Wahrlich, es ward euch ein Zeichen in den zwei Heeren, die aufeinander trafen, das eine Heer kämpfend in Allâhs Sache, das andere ungläubig; und sie sahen sie mit sehenden Augen doppelt so viel wie sie selber. Also stärkt Allâh mit Seinem Beistand, wen Er will. Darin liegt wahrlich eine Lehre für die, die Augen haben.     
 
14. Verschönt ist den Menschen die Liebe zu den Begehrten, Frauen und Kindern und aufgespeicherten Haufen von Gold und Silber und wohlgezüchteten Pferden und Viehherden und Ackerfrucht. Das ist die Versorgung für dieses Leben; doch Allâh ist es, bei Dem die schönste Heimstatt ist.     
 
15. Sprich: «Soll ich euch von etwas Besserem Kunde geben als diesem?» Für jene, die Gott fürchten, sind Gärten bei ihrem Herrn, die Ströme durchfließen - dort sollen sie wohnen -, und reine Gattinnen und Allâhs Wohlgefallen. Und Allâh achtet wohl der Diener,     
 
16. Die da sprechen: «Unser Herr, siehe, wir glauben, vergib uns drum unsere Sünden und bewahre uns vor der Strafe des Feuers.»     
 
17. Die Standhaften und die Wahrhaften, die Gehorsamen und die Spendenden und die in der späteren Hälfte der Nacht um Verzeihung Bittenden.     
 
18. Allâh bezeugt, in Wahrung der Gerechtigkeit, daß es keinen Gott gibt außer Ihm - ebenso die Engel und jene, die Wissen besitzen; es gibt keinen Gott außer Ihm, dem Allmächtigen, dem Allweisen.     
 
19. Wahrlich, die Religion vor Allâh ist Islam. Und die, denen das Buch gegeben ward, wurden uneins, erst nachdem das Wissen zu ihnen gekommen war, aus gegenseitigem Neid. Und wer die Zeichen Allâhs leugnet - dann, wahrlich, ist Allâh schnell im Abrechnen.     
 
20. Streiten sie aber mit dir, so sprich: «Ich habe mich Allâh ergeben und ebenso die, die mir folgen.» Und sprich zu jenen, denen das Buch gegeben ward, und zu den Analphabeten: « Habt ihr euch ergeben?» Haben sie sich ergeben, dann sind sie sicher auf dem rechten Weg, wenden sie sich aber zurück, dann obliegt dir nur die Verkündigung; und Allâh achtet wohl der Diener.     
 
21. Die Allâhs Zeichen leugnen und die Propheten grundlos morden möchten und morden möchten diejenigen unter den Menschen, die Gerechtigkeit predigen - künde ihnen schmerzliche Strafe an.     
 
22. Sie sind es, deren Werke nichtig sein sollen in dieser und in jener Welt, und keine Helfer werden sie finden.     
 
23. Hast du nicht von jenen Kenntnis, denen ein Teil von der Schrift gegeben ward? Sie sind berufen zum Buche Allâhs, daß es richten möge zwischen ihnen, doch ein Teil von ihnen wendet sich ab in Widerwillen.     
 
24. Dies, weil sie sagen: «Das Feuer soll uns nicht berühren, außer an einigen Tagen.» Und was sie selber erdichten, hat sie über ihren Glauben getäuscht.     
 
25. Wie! wenn Wir sie versammeln an dem Tage, über den kein Zweifel ist, und wenn jeder voll erhält, was er verdient; und sie werden nicht Unrecht erleiden!
 

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« Yanıtla #1 : 09 Mayıs 2009, 04:21:36 »

3 - Das Haus Ìmráns
26. Sprich: «O Allâh, Herr der Herrschaft, Du gibst die Herrschaft, wem Du willst, und Du nimmst die Herrschaft, wem Du willst. Du erhöhst, wen Du willst, und erniedrigst, wen Du willst. In Deiner Hand ist alles Gute. Wahrlich, Du hast Macht über alle Dinge.     
 
27. Du lässest die Nacht übergehen in den Tag und lässest den Tag übergehen in die Nacht. Du lässest das Lebendige hervorgehen aus dem Toten und lässest das Tote hervorgehen aus dem Lebendigen. Und Du gibst, wem Du willst, ohne zu rechnen.»     
 
28. Die Gläubigen sollen sich nicht Ungläubige zu Freunden nehmen vor den Gläubigen - und wer das tut, hat nichts mit Allâh -, es sei denn, daß ihr euch vorsichtig vor ihnen hütet. Allâh warnt euch vor Seiner Strafe, und zu Allâh ist die Heimkehr.     
 
29. Sprich: «Ob ihr verbergt, was in euren Herzen ist, oder ob ihr es kundtut, Allâh weiß es; Er weiß, was in den Himmeln ist und was auf Erden; und Allâh hat Macht über alle Dinge.»     
 
30. (Denkt) an den Tag, wo jeder vor sich versammelt finden wird, was er an Gutem getan und was er an Bösem getan. Wünschen wird er, daß ein großer Abstand wäre zwischen ihm und jenem (Bösen). Allâh warnt euch vor Seiner Strafe. Und Allâh ist mild und gütig gegen die Diener.     
 
31. Sprich: «Liebt ihr Allâh, so folget mir; (dann) wird Allâh euch lieben und euch eure Fehler verzeihen; denn Allâh ist allverzeihend, barmherzig.»     
 
32. Sprich: «Gehorchet Allâh und dem Gesandten»; doch wenn sie sich abkehren, dann (bedenke), daß Allâh die Ungläubigen nicht liebt.     
 
33. Allâh erwählte Adam und Noah und das Haus Abrahams und das Haus Imráns vor den Völkern,     
 
34. Ein Geschlecht, die einen von den anderen; und Allâh ist allhörend, allwissend.     
 
35. (Denke daran) wie Imráns Frau sprach: «Mein Herr, ich habe Dir geweiht - als Befreiten -, was in meinem Schoße ist. So nimm (es) an von mir; wahrlich, Du allein bist der Allhörende, der Allwissende.»     
 
36. Doch als sie es geboren hatte, sprach sie: «Mein Herr, ich habe ein Mädchen geboren» - und Allâh wußte am besten, was sie zur Welt gebracht hatte - und «Es ist nicht gleich de der (erwartete) Knabe nicht gleich dem (geborenem) Mädchen war, und ich habe es Maria genannt, und ich empfehle sie und ihre Nachkommen Deiner Hut vor Satan dem Verworfenen.»     
 
37. So nahm ihr Herr sie gnädig an und ließ sie wachsen zu holdem Wuchs und berief den Zacharias zu ihrem Pfleger. Sooft Zacharias zu ihr in die Kammer trat, fand er Speise bei ihr. Er sprach: «O Maria, woher hast du dies?» Sie antwortete: «Es ist von Allâh.» Allâh gibt, wem Er will, ohne zu rechnen.     
 
38. Daselbst betete Zacharias zu seinem Herrn und sprach: «Mein Herr, gewähre mir Du einen reinen Sprößling; wahrlich, Du bist der Erhörer des Gebets.»     
 
39. Da riefen ihm die Engel zu, während er betend in der Kammer stand: «Allâh gibt dir frohe Kunde von Yahya (Johannes dem Täufer), der bestätigen soll ein Wort von Allâh - edel und rein und ein Prophet, der Rechtschaffenen einer.»     
 
40. Er sprach: «Mein Herr, wie soll mir ein Sohn werden, wo das Alter mich überkommen hat und mein Weib unfruchtbar ist?» Er antwortete: «So ist Allâhs (Weg), Er tut, wie es Ihm gefällt.»     
 
41. Er sprach: «Mein Herr, bestimme mir ein Gebot.» Er antwortete: «Dein Gebot soll sein, daß du drei Tage lang nicht zu Menschen sprechen wirst, außer durch Gebärden. Gedenke fleißig deines Herrn und preise (Ihn) am Abend und am frühen Morgen.»     
 
42. Und (denke daran) wie die Engel sprachen: «O Maria, Allâh hat dich erwählt und dich gereinigt und dich erkoren aus den Weibern der Völker.     
 
43. O Maria, sei gehorsam deinem Herrn und wirf dich nieder und bete an mit den Anbetenden.»     
 
44. Dies ist eine der Verkündigungen des Ungesehenen, die Wir dir offenbaren. Du warst nicht unter ihnen, als sie [losend] ihre Pfeile warfen, wer von ihnen Marias Pfleger sein solle, noch warst du unter ihnen, als sie miteinander stritten.     
 
45. Wie die Engel sprachen: «O Maria, Allâh gibt dir frohe Kunde durch ein Wort von Ihm: sein Name soll sein der Messias, Jesus, Sohn Marias, geehrt in dieser und in jener Welt, einer der Gottnahen.     
 
46. Und er wird zu den Menschen in der Wiege reden und im Mannesalter und der Rechtschaffenen einer sein.»     
 
47. Sie sprach: «Mein Herr, wie soll mir ein Sohn werden, wo mich kein Mann berührt hat?» Er sprach: «So ist Allâhs (Weg), Er schafft, was Ihm gefällt. Wenn Er ein Ding beschließt, so spricht Er zu ihm: "Sei!"', und es ist.     
 
48. Und Er wird ihn das Buch lehren und die Weisheit und die Thora und das Evangelium;     
 
49. Und (wird ihn entsenden) als einen Gesandten zu den Kindern Israels (daß er spreche): "Ich komme zu euch mit einem Zeichen von eurem Herrn: Daß ich für euch aus Ton bilden werde, wie ein Vogel bildet; dann werde ich ihm (Geist) einhauchen, und es wird ein beschwingtes Wesen werden nach Allâhs Gebot; und ich werde die Blinden und die Aussätzigen heilen und die Toten lebendig machen nach Allâhs Gebot; und ich werde euch verkünden, was ihr essen und was ihr aufspeichern möget in euren Häusern Wahrlich, darin ist ein Zeichen für euch, wenn ihr gläubig seid.     
 
50. Und (ich komme) das zu erfüllen, was vor mir war, nämlich die Thora, und euch einiges zu erlauben von dem, was euch verboten war; und ich komme zu euch mit einem Zeichen von eurem Herrn; so fürchtet Allâh und gehorchet mir.


 



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Ynt: 3 - Das Haus Ìmráns
« Yanıtla #2 : 09 Mayıs 2009, 04:22:56 »

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51. Wahrlich, Allâh ist mein Herr und euer Herr; so betet Ihn an: dies ist der gerade Weg."»     
 
52. Als Jesus dann ihren Unglauben wahrnahm, sprach er: «Wer will mein Helfer sein in Allâhs Sache?»Die Jünger antworteten: «Wir sind Allâhs Helfer. Wir glauben an Allâh. Und bezeuge du, daß wir gehorsam sind.     
 
53. Unser Herr, wir glauben an das, was Du herabgesandt hast, und wir folgen diesem Gesandten. So schreibe uns ein unter die Bezeugenden.»     
 
54. Und sie planten, auch Allâh plante; und Allâh ist der beste.     
 
55. Wie Allâh sprach: «O Jesus, Ich will dich [eines natürlichen Todes] sterben lassen und dich zu Mir erheben, und dich reinigen (von den Anwürfen) derer, die ungläubig sind, und will die, die dir folgen, über jene setzen, die ungläubig sind, bis zum Tage der Auferstehung: dann ist zu Mir eure Wiederkehr, und Ich will richten zwischen euch über das, worin ihr uneins seid.     
 
56. Was nun die Ungläubigen anlangt, so will Ich ihnen strenge Strafe auferlegen in dieser und in jener Welt, und sie sollen keine Helfer finden.     
 
57. Was aber jene anlangt, die glauben und gute Werke tun, so wird Er ihnen ihren vollen Lohn auszahlen. Und Allâh liebt nicht die Frevler.»     
 
58. Das ist es, was Wir dir vortragen von den Zeichen und der weisen Ermahnung     
 
59. Wahrlich, Jesus ist vor Allâh wie Adam. Er erschuf ihn aus Erde, dann sprach Er zu ihm: «Sei!», und er war.     
 
60. Die Wahrheit ist es von deinem Herrn, so sei nicht der Zweifler einer.     
 
61. Die nun mit dir darüber streiten nach dem, was dir an Wissen ward, (zu denen) sprich: «Kommt, laßt uns rufen unsere Söhne und eure Söhne, unsere Frauen und eure Frauen, unsere Leute und eure Leute; dann laßt uns inbrünstig beten und den Fluch Allâhs herabbeschwören auf die Lügner.»     
 
62. Wahrlich, dies allein ist der wahre Bericht. Keiner ist der Anbetung würdig als Allâh; und fürwahr, Allâh allein ist der Allmächtige, der Allweise.     
 
63. Doch wenn sie sich abkehren, dann (bedenke), Allâh kennt die Unheilstifter wohl.     
 
64. Sprich: «O Volk der Schrift (Bibel), kommt herbei zu einem Wort, das gleich ist zwischen uns und euch: daß wir keinen anbeten denn Allâh und daß wir Ihm keinen Nebenbuhler zur Seite stellen und daß nicht die einen unter uns die anderen zu Herren nehmen statt Allâh.» Doch wenn sie sich abkehren, dann sprecht: «Bezeugt, daß wir uns (Gott) ergeben haben.»     
 
65. O Volk der Schrift, warum streitet ihr über Abraham, wo die Thora und das Evangelium erst nach ihm herabgesandt wurden? Wollt ihr denn nicht begreifen?     
 
66. Seht doch! Ihr seid es ja, die über das stritten, wovon ihr Kenntnis hattet. Warum streitet ihr denn über das, wovon ihr durchaus keine Kenntnis habt? Allâh weiß, ihr aber wisset nicht.     
 
67. Abraham war weder Jude noch Christ; doch er war immer (Gott) zugeneigt und (Ihm) gehorsam, und er war nicht der Götzendiener einer.     
 
68. Sicherlich sind die Abraham Nächststehenden unter den Menschen jene, die ihm folgten, und dieser Prophet und die Gläubigen. Und Allâh ist der Freund der Gläubigen     
 
69. Ein Teil vom Volke der Schrift möchte euch irreleiten; doch sie leiten nur sich selber irre; allein sie begreifen es nicht.     
 
70. O Volk der Schrift, warum leugnet ihr die Zeichen Allâhs, dieweil ihr (deren) Zeugen seid?     
 
71. O Volk der Schrift, warum vermengt ihr Wahr mit Falsch und verhehlet die Wahrheit wissentlich?     
 
72. Ein Teil vom Volke der Schrift sagt: «Glaubet in der ersten Hälfte des Tages an das, was den Gläubigen offenbart worden ist, und leugnet es später; vielleicht werden sie umkehren;     
 
73. Und gehorchet nur dem, der eure Religion befolgt.» Sprich: «Gewiß, die (wahre) Führung, die Führung Allâhs, besteht darin, daß einem ein Gleiches gegeben werde, wie es euch gegeben ward, oder daß sie mit euch streiten vor eurem Herrn.» Sprich: «Alle Huld ist in Allâhs Hand. Er gewährt sie, wem Er will. Und Allâh ist allgütig, allwissend.     
 
74. Er erwählt für Seine Barmherzigkeit, wen Er will. Und Allâh ist Herr großer Huld.»     
 
75. Unter dem Volke der Schrift gibt es manchen, der, wenn du ihm einen Schatz anvertraust, ihn dir zurückgeben wird; und es gibt unter ihnen auch manchen, der, wenn du ihm einen Dinár anvertraust, ihn dir nicht zurückgeben wird, es sei denn, daß du beständig hinter ihm her bist. Dies ist, weil sie sagen: «Wir haben keine Verpflichtung gegen die Analphabeten.» Sie äußern wissentlich eine Lüge gegen Allâh. 


     



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« Yanıtla #3 : 09 Mayıs 2009, 04:23:55 »

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76. Nein! Wer aber seiner Verpflichtung nachkommt und Gott fürchtet - wahrlich, Allâh liebt die Gottesfürchtigen.     
 
77. Jene jedoch, die einen armseligen Preis in Tausch nehmen für (ihren) Bund mit Allâh und ihre Eidschwüre, sie sollen keinen Anteil haben am zukünftigen Leben, und Allâh wird weder zu ihnen sprechen noch auf sie blicken am Tage der Auferstehung, noch wird Er sie reinigen; und ihnen wird schmerzliche Strafe.     
 
78. Und fürwahr, unter ihnen ist ein Teil, die verdrehen mit ihren Zungen die Schrift (Thora), damit ihr es als aus der Schrift vermutet, während es doch nicht aus der Schrift ist. Und sie sprechen: «Es ist von Allâh»; und es ist doch nicht von Allâh; und sie äußern wissentlich eine Lüge gegen Allâh.     
 
79. Es geziemt einem Menschen nicht, wenn Allâh ihm das Buch und die Herrschaft und das Prophetentum gibt, daß er zu den Leuten spricht: «Seid meine Diener statt Allâhs»; sondern: «Seid einzig dem Herrn ergeben, da ihr ja die Schrift lehrt und euch (in sie) vertieft.»     
 
80. Noch daß er euch gebieten sollte, die Engel und die Propheten zu Herren anzunehmen. Würde er euch Unglauben gebieten, nachdem ihr euch (Gott) ergeben habt?     
 
81. Und (gedenket der Zeit) da Allâh (mit dem Volk der Schrift) den Bund der Propheten abschloß (und sprach): «Was immer Ich euch gebe von dem Buch und der Weisheit - kommt dann ein Gesandter zu euch, erfüllend, was bei euch ist, so sollt ihr unbedingt an ihn glauben und ihm unbedingt helfen.» Er sprach: «Seid ihr einverstanden, und nehmet ihr diese Verantwortung Mir gegenüber an?» Sie sprachen: «Wir sind einverstanden.» Er sprach: «So bezeugt es, und Ich bin mit euch unter den Zeugen.»     
 
82. Wer sich nun danach abwendet - sie sind die Frevler.     
 
83. Suchen sie eine andere Glaubenslehre als Allâhs, wo sich Ihm ergibt, wer in den Himmeln und auf Erden ist, wohl oder übel, und zu Ihm müssen sie zurück?     
 
84. Sprich: «Wir glauben an Allâh und an das, was zu uns herabgesandt worden und was herabgesandt ward zu Abraham und Ismael und Isaak und Jakob und den Nachfahren, und was gegeben ward Moses und Jesus und [anderen] Propheten von ihrem Herrn. Wir machen keinen Unterschied zwischen ihnen, und Ihm unterwerfen wir uns.»     
 
85. Und wer eine andere Glaubenslehre sucht als den Islam: nimmer soll sie von ihm angenommen werden, und im zukünftigen Leben soll er unter den Verlierenden sein.     
 
86. Wie soll Allâh einem Volk den Weg weisen, das ungläubig ward. nachdem es geglaubt und bezeugt. daß der Gesandte wahrhaft sei, und ihm klare Beweise geworden? Und Allâh weist den Ungerechten nicht den Weg.     
 
87. Der Lohn solcher ist, daß über ihnen der Fluch Allâhs und der Engel und aller Menschen ist.     
 
88. Unter ihm sei ihre Bleibe! Die Strafe wird ihnen nicht gemildert, noch wird ihnen Aufschub gewährt;     
 
89. Es sei denn jenen, die hernach bereuen und sich bessern, denn Allâh ist allverzeihend, barmherzig.     
 
90. Wahrlich, die ungläubig werden, nachdem sie geglaubt, und dann zunehmen an Unglauben: ihre Reue wird nicht angenommen werden, und sie allein sind die Irregegangenen.     
 
91. Die aber ungläubig waren und als Ungläubige sterben, von ihrer keinem soll selbst eine Weltvoll Gold angenommen werden, auch wenn er es als Lösegeld bietet. Sie sind es, denen schmerzliche Strafe wird, und keine Helfer sollen sie finden.     
 
92. Nie könnt ihr zur vollkommenen Rechtschaffenheit gelangen, solange ihr nicht spendet von dem, was ihr liebt; und was immer ihr spendet, wahrlich, Allâh weiß es wohl.     
 
93. Alle Speise war den Kindern Israels erlaubt, mit Ausnahme dessen, was Israel sich selbst verbot, ehe die Thora herabgesandt war. Sprich: «Bringt also die Thora herbei und leset sie, wenn ihr wahrhaft seid.»     
 
94. Wer nun danach eine Lüge gegen Allâh erdichtet - sie sind die Frevler.     
 
95. Sprich: «Allâh hat die Wahrheit gesprochen; folget darum dem Glauben Abrahams, des Aufrichtigen; er war keiner der Götzendiener.»     
 
96. Wahrlich, das erste Haus, das für die Menschheit gegründet wurde, ist das zu Bakka - überreich an Segen und zur Richtschnur für alle Völker.     
 
97. In ihm sind deutliche Zeichen. Die Stätte Abrahams - und wer sie betritt, hat Frieden. Und Wallfahrt zu diesem Haus - wer nur immer einen Weg dahin finden kann - ist den Menschen eine Pflicht vor Allâh. Wer aber ablehnt (möge bedenken), daß Allâh sicherlich unabhängig ist von allen Geschöpfen.     
 
98. Sprich: «O Volk der Schrift, warum leugnet ihr die Zeichen Allâhs, obwohl Allâh Zeuge dessen ist, was ihr tut?»     
 
99. Sprich: «O Volk der Schrift, warum haltet ihr vom Wege Allâhs denjenigen zurück, der glaubt; ihr sucht ihn krumm zu machen, während ihr doch selber Zeugen seid? Und Allâh ist nicht uneingedenk eures Tuns.»     
 
100. O die ihr glaubt, wenn ihr irgend einem Teil derer gehorcht, denen das Buch gegeben ward, so werden sie euch wieder ungläubig machen, nachdem ihr geglaubt. 





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Ynt: 3 - Das Haus Ìmráns
« Yanıtla #4 : 09 Mayıs 2009, 04:24:57 »

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101. Wie könnt ihr Ungläubige werden, wo euch die Zeichen Allâhs vorgetragen werden und Sein Gesandter unter euch ist? Und wer da an Allâh festhält, der wird fürwahr auf den geraden Weg geleitet.     
 
102. O die ihr glaubt, fürchtet Allâh in geziemender Furcht; und sterbet nicht, außer ihr seid gottergeben.     
 
103. Und haltet euch allesamt fest am Seile Allâhs; und seid nicht zwieträchtig; und gedenket der Huld Allâhs gegen euch, als ihr Feinde waret. Alsdann fügte Er eure Herzen so in Liebe zusammen, daß ihr durch Seine Gnade Brüder wurdet; ihr waret am Rande einer Feuergrube, und Er bewahrte euch davor. Also macht Allâh euch Seine Zeichen klar, auf daß ihr rechtgeleitet seiet.     
 
104. Es sollte unter euch eine Gemeinschaft sein, die zum Rechten auffordert und das Gute gebietet und das Böse verwehrt. Diese allein sollen Erfolg haben.     
 
105. Und seid nicht wie jene, die zwieträchtig wurden und uneins, nachdem ihnen klare Beweise zuteil geworden. Und ihnen wird schwere Strafe.     
 
106. An dem Tage, da manche Gesichter weiß sein werden und manche Gesichter schwarz, wird zu jenen, deren Gesichter schwarz sein werden (gesprochen): «Wurdet ihr ungläubig, nachdem ihr geglaubt hattet? So kostet die Strafe für euren Unglauben.»     
 
107. Jene aber, deren Gesichter weiß sein werden, werden in Allâhs Gnade sein; darin werden sie verweilen.     
 
108. Dies sind die Wahrheit umfassende Zeichen Allâhs, die Wir dir vortragen; und Allâh will keine Ungerechtigkeit für die Welten.     
 
109. Allâhs ist, was in den Himmeln und was auf Erden ist, und Allâh sollen die Dinge vorgelegt werden.     
 
110. Ihr seid das beste Volk, hervorgebracht zum Wohl der Menschheit; ihr gebietet das Gute und verwehrt das Böse und glaubt an Allâh. Und wenn das Volk der Schrift auch (diese Anweisung Allâhs) annähme, wahrlich würde es ihnen besser frommen. Manche von ihnen nehmen (sie) an, doch die meisten ihrer sind ungehorsam.     
 
111. Sie können euch nur geringen Schaden zufügen; und wenn sie wider euch kämpfen, werden sie euch den Rücken kehren. Dann werden sie keine Hilfe finden.     
 
112. Mit Schmach sollen sie geschlagen werden, wo immer sie angetroffen werden, außer in einem Bund mit Allâh oder in einem Bund mit den Menschen. Sie haben Allâhs Zorn erregt; und mit Elend sind sie geschlagen darum, daß sie Allâhs Zeichen verwarfen und die Propheten widerrechtlich töten wollten. Dies, weil sie Empörer waren und das Maß überschritten.     
 
113. Sie sind nicht (alle) gleich. Unter dem Volke der Schrift ist eine Gemeinde, die (zu ihrem Vertrag) steht; sie sprechen Allâhs Wort in den Stunden der Nacht und werfen sich nieder (vor Ihm).     
 
114. Sie glauben an Allâh und an den Jüngsten Tag und gebieten das Gute und verwehren das Böse und wetteifern miteinander in guten Werken. Und sie zählen zu den Rechtschaffenen.     
 
115. Und was sie Gutes tun, nimmer wird es ihnen bestritten; und Allâh kennt die Gottesfürchtigen wohl.     
 
116. Den Ungläubigen aber sollen ihr Besitz und ihre Kinder nichts nützen gegen Allâh; und sie sind des Feuers Bewohner; darin müssen sie bleiben.     
 
117. Das, was sie für dieses Erdenleben hingeben, ist wie ein Wind, in dem eisige Kälte ist: er trifft die Ackerfrucht eines Volkes, das gegen sich selbst gefrevelt, und vernichtet sie. Und nicht Allâh war gegen sie ungerecht, sie selbst sind ungerecht gegen sich.     
 
118. O die ihr glaubt, nehmt euch nicht andere zu vertrauten Freunden, unter Ausschluß der Eurigen; sie werden nicht verfehlen, euch zu verderben. Sie sehen es gern, wenn euch Unheil trifft. Schon ward Haß offenbar von ihren Zungen, doch was ihre Herzen verhehlen, ist noch weit schlimmer. Wir haben euch die Gebote klargemacht, wenn ihr nur verstehen wollt.     
 
119. Seht her, ihr liebt sie, sie aber lieben euch nicht. Und ihr glaubt an das ganze Buch. Wenn sie euch treffen, sagen sie: «Wir glauben»; sobald sie aber allein sind, beißen sie sich in die Fingerspitzen vor Zorn gegen euch. Sprich: «Sterbet an eurem Zorn.» Wahrlich, Allâh weiß das Innerste der Seelen wohl.     
 
120. Wenn euch etwas Gutes widerfährt, so tut es ihnen wehe; widerfährt euch Böses, so frohlocken sie darob. Seid ihr aber standhaft und redlich, so werden ihre Ränke euch nichts schaden; denn wahrlich, Allâh wird ihr Tun zunichte machen.     
 
121. Und (gedenke der Zeit) da du des Morgens früh von deinem Hause aufbrachst und den Gläubigen ihre Stellungen für die Schlacht anwiesest. Und Allâh ist allhörend, allwissend; Seid ihr aber standhaft und redlich, so werden ihre Ränke euch nichts schaden; denn wahrlich, Allâh wird ihr Tun zunichte machen.     
 
122. Wie zwei von euren Haufen Feigheit sannen, obwohl Allâh ihr Freund war. Und auf Allâh sollten die Gläubigen bauen. Seid ihr aber standhaft und redlich, so werden ihre Ränke euch nichts schaden; denn wahrlich, Allâh wird ihr Tun zunichte machen.     
 
123. Und Allâh war euch schon bei Badr beigestanden, als ihr schwach waret. So nehmet euch Allâh zum Beschützer, auf daß ihr dankbar sein möget. Seid ihr aber standhaft und redlich, so werden ihre Ränke euch nichts schaden; denn wahrlich, Allâh wird ihr Tun zunichte machen.     
 
124. Wie du zu den Gläubigen sprachst: «Genügt es euch nicht, daß euer Herr euch mit dreitausend herabgesandten Engeln zu Hilfe kommt?» Seid ihr aber standhaft und redlich, so werden ihre Ränke euch nichts schaden; denn wahrlich, Allâh wird ihr Tun zunichte machen.     
 
125. Ja, wenn ihr standhaft und redlich seid und sie kommen über euch jählings in wilder Hast, so wird euer Herr euch mit fünftausend stürmenden Engeln zu Hilfe kommen. Seid ihr aber standhaft und redlich, so werden ihre Ränke euch nichts schaden; denn wahrlich, Allâh wird ihr Tun zunichte machen.


 



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« Yanıtla #5 : 09 Mayıs 2009, 04:26:02 »

3 - Das Haus Ìmráns
126. Und Allâh richtete es nur als frohe Botschaft für euch ein und auf daß sich eure Herzen damit beruhigten - und Hilfe kommt von Allâh allein, dem Allmächtigen, dem Allweisen -, Seid ihr aber standhaft und redlich, so werden ihre Ränke euch nichts schaden; denn wahrlich, Allâh wird ihr Tun zunichte machen.     
 
127. (Ferner) damit Er einen Teil der Ungläubigen abschneide oder sie niederwerfe, daß sie unverrichteter Dinge umkehren. Seid ihr aber standhaft und redlich, so werden ihre Ränke euch nichts schaden; denn wahrlich, Allâh wird ihr Tun zunichte machen.     
 
128. Das ist nicht deine Angelegenheit; Er mag Sich ihnen gnädig zuwenden oder sie bestrafen, weil sie Frevler sind. Seid ihr aber standhaft und redlich, so werden ihre Ränke euch nichts schaden; denn wahrlich, Allâh wird ihr Tun zunichte machen.     
 
129. Allâhs ist, was in den Himmeln und was auf Erden ist. Er vergibt, wem Er will, und Er bestraft, wen Er will, und Allâh ist allvergebend, barmherzig. Seid ihr aber standhaft und redlich, so werden ihre Ränke euch nichts schaden; denn wahrlich, Allâh wird ihr Tun zunichte machen.     
 
130. O die ihr glaubt, verschlinget nicht Zins, der (die Schuld) übermässig mehrt; und fürchtet Allâh, auf daß ihr Erfolg habt. Seid ihr aber standhaft und redlich, so werden ihre Ränke euch nichts schaden; denn wahrlich, Allâh wird ihr Tun zunichte machen.     
 
131. Und fürchtet das Feuer, das für die Ungläubigen bereitet ward. Seid ihr aber standhaft und redlich, so werden ihre Ränke euch nichts schaden; denn wahrlich, Allâh wird ihr Tun zunichte machen.     
 
132. Und gehorchet Allâh und dem Gesandten, auf daß ihr Gnade finden möget. Seid ihr aber standhaft und redlich, so werden ihre Ränke euch nichts schaden; denn wahrlich, Allâh wird ihr Tun zunichte machen.     
 
133. Und wetteifert miteinander im Trachten nach der Vergebung eures Herrn und einem Paradiese, dessen Preis Himmel und Erde sind, bereitet für die Gottesfürchtigen Seid ihr aber standhaft und redlich, so werden ihre Ränke euch nichts schaden; denn wahrlich, Allâh wird ihr Tun zunichte machen.     
 
134. Die da spenden in Überfluß und Mangel, die den Zorn unterdrücken und den Mitmenschen vergeben; und Allâh liebt, die da Gutes tun,     
 
135. Und die, so sie eine Untat begehen oder wider sich selbst sündigen, Allâhs gedenken und um Verzeihung flehen für ihre Sünden - und wer kann Sünden vergeben außer Allâh? - und die nicht wissentlich beharren in ihrem Tun.     
 
136. Ihr Lohn ist ihres Herrn Vergebung und Gärten, durch welche Ströme fließen, darin sollen sie weilen; und wie schön ist der Lohn der Wirkenden!     
 
137. Es sind vor euch schon viele Verordnungen ergangen; also durchwandert die Erde und schaut, wie das Ende derer war, die (sie) verwarfen!     
 
138. Dies ist eine klare Darlegung für die Menschen und eine Führung und eine Ermahnung den Gottesfürchtigen     
 
139. Ermattet nicht und trauert nicht; ihr werdet sicherlich die Oberhand behalten, wenn ihr Gläubige seid.     
 
140. Habt ihr eine Wunde empfangen, so hat gewiß das (ungläubige) Volk; bereits eine ähnliche Wunde empfangen. Und solche Tage lassen Wir wechseln unter den Menschen, auf daß (sie ermahnt würden und) Allâh die Gläubigen bezeichne und aus eurer Mitte Zeugen nehme; und Allâh liebt nicht die Ungerechten;     
 
141. Und damit Allâh die Gläubigen reinige und austilge die Ungläubigen.     
 
142. Wähnt ihr etwa, ihr werdet in den Himmel eingehen, dieweil Allâh noch nicht Glaubensstreiter unter euch bezeichnet noch die Standhaften haften bezeichnet hat?     
 
143. Und ihr pflegtet euch [diesen] Tod zu wünschen, bevor ihr ihm begegnet seid; nun habt ihr ihn gesehen, gerade da ihr nach (ihm) ausschautet.     
 
144. Mohammed ist nur ein Gesandter. Vor ihm sind Gesandte dahingegangen. Wenn er nun stirbt oder getötet wird, werdet ihr umkehren auf euren Fersen? Und wer auf seinen Fersen umkehrt, der fügt Allâh nicht den mindesten Schaden zu. Und Allâh wird die Dankbaren belohnen.     
 
145. Zu sterben steht niemandem zu, es sei denn mit Allâhs Erlaubnis - ein Beschluß mit vorbestimmter Frist. Und wer den Lohn dieser Welt begehrt, Wir werden ihm davon geben; und wer den Lohn des zukünftigen Lebens begehrt, Wir werden ihm davon geben; und Wir werden die Dankbaren belohnen.     
 
146. Und so manchen Propheten hat es gegeben, an dessen Seite zahlreiche Scharen kämpften. Sie zagten nicht, was immer sie auch auf Allâhs Weg treffen mochte, noch wurden sie schwach, noch demütigten sie sich (vor dem Feind). Und Allâh liebt die Standhaften.     
 
147. Und sie sagten kein Wort, es sei denn, daß sie sprachen: «Unser Herr, vergib uns unsere Irrtümer und unsere Vergehen in unserem Betragen und festige unsere Schritte und hilf uns gegen das ungläubige Volk.»     
 
148. So gab ihnen Allâh den Lohn dieser Welt wie auch einen herrlichen Lohn im Jenseits; und Allâh liebt, die Gutes tun.     
 
149. O die ihr glaubt, so ihr denen, die nicht glauben, gehorcht, werden sie euch auf euren Fersen umkehren heißen; also werdet ihr Verlierende sein.     
 
150. Nein, Allâh ist euer Beschützer, und Er ist der beste Helfer.


 



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Ynt: 3 - Das Haus Ìmráns
« Yanıtla #6 : 09 Mayıs 2009, 04:27:12 »

3 - Das Haus Ìmráns
151. Wir werden Schrecken tragen in die Herzen derer, die nicht geglaubt haben, weil sie Allâh Nebenbuhler zur Seite stellen, wozu Er keine Ermächtigung niedersandte. Ihre Wohnstatt ist das Feuer; und schlimm ist die Herberge der Frevler.     
 
152. Wahrlich, Allâh hatte euch Sein Versprechen gehalten, als ihr sie schluget und vernichtetet mit Seiner Erlaubnis; dann aber, als ihr schwanktet und uneins wurdet über den Befehl und ungehorsam waret, nachdem Er euch das gezeigt hatte, was ihr liebtet (zog Er Seine Hilfe zurück). Einige unter euch verlangten nach dieser Welt, aber andere unter euch verlangten nach jener Welt. Dann wandte Er euch von ihnen ab, um euch zu prüfen - und Er hat euch gewiß verziehen; denn Allâh ist huldreich gegen die Gläubigen -,     
 
153. Als ihr fortlieft und nach keinem umblicktet, während der Gesandte hinter euch herrief; dann gab Er euch einen Kummer als Entgelt für einen Kummer, damit ihr nicht trauern möchtet um das, was euch entging, noch um das, was euch befiel. Und Allâh ist sehr wohl kundig eures Tuns.     
 
154. Dann, nach dem Kummer, sandte Er Frieden zu euch hernieder - einen Schlummer, der einen Teil von euch überkam, während der andere besorgt war um sich selber, denn sie dachten fälschlich von Allâh, Gedanken der Unwissenheit. Sie sagten: «Ist für uns irgendein Anteil an der Ordnung (der Dinge)?» Sprich: «Alle Ordnung ist Allâhs Angelegenheit.» Sie verbergen in ihrem Sinn, was sie dir nicht offenbaren. Sie sagen: «Hätten wir irgendeinen Anteil an der Ordnung (der Dinge), wir würden hier nicht getötet.» Sprich: «Wäret ihr auch in euren Häusern geblieben, sicherlich wären jene, denen zu kämpfen anbefohlen worden, ausgezogen zu ihren Totenbetten»; (damit Allâh Seinen Ratschluß durchführe) und damit Allâh prüfe, was in eurem Inneren ist, und 1äutere, was in euren Herzen ist. Und Allâh kennt das Innerste der Seelen.     
 
155. Diejenigen unter euch, die am Tage, als die beiden Heere zusammenstießen, den Rücken kehrten - wahrlich, es war Satan, der sie straucheln machte, gewisser ihrer Taten wegen. Sicherlich aber hat Allâh ihnen bereits verziehen; Allâh ist allverzeihend, langmütig.     
 
156. O die ihr glaubt, seid nicht wie jene, die ungläubig geworden und die von ihren Brüdern, wenn sie das Land durchwandern oder in den Krieg ziehen, sprechen: «Wären sie bei uns geblieben, sie wären nicht gestorben oder erschlagen worden», so daß es Allâh in ihren Herzen zu einer Enttäuschung mache. Allâh gibt Leben und Tod; und Allâh sieht euer Tun.     
 
157. Und wenn ihr für Allâhs Sache erschlagen werdet oder sterbet, wahrlich, Verzeihung von Allâh und Barmherzigkeit ist besser, als was sie zusammenscharen.     
 
158. Und wenn ihr sterbet oder erschlagen werdet, wahrlich, zu Allâh sollt ihr versammelt werden.     
 
159. Es geschieht um Allâhs Barmherzigkeit willen, daß du zu ihnen milde bist; und wärest du schroff, hartherzig gewesen, sie wären gewiß rings um dich zerstoben. So verzeih ihnen und erbitte Vergebung für sie; und ziehe sie zu Rate in Sachen der Verwaltung; wenn du aber dich entschieden hast, dann setze dein Vertrauen auf Allâh. Allâh liebt die Vertrauenden.     
 
160. Wenn Allâh euch hilft, so wird keiner euch überwinden; verläßt Er euch aber, wer kann euch dann helfen ohne Ihn? Auf Allâh sollen darum die Gläubigen ihr Vertrauen setzen.     
 
161. Es ziemt einem Propheten nicht, unredlich zu handeln, und wer unredlich handelt, soll, was er unterschlug, am Tage der Auferstehung mit sich bringen. Dann soll jedem das voll vergolten werden, was er verdiente, und kein Unrecht sollen sie leiden.     
 
162. Gleicht denn der, der Allâhs Wohlgefallen nachgeht, dem der sich Allâhs Zorn zuzieht und dessen Wohnstatt die Hölle ist? Und schlimm ist die Wohnstatt!     
 
163. Sie sind (auf) Rangstufen vor Allâh; und Allâh sieht, was sie tun.     
 
164. Wahrlich, Allâh hat den Gläubigen Huld erwiesen, indem Er unter ihnen aus ihrer Mitte einen Gesandten erweckte, der ihnen Seine Zeichen vorträgt und sie reinigt und sie das Buch und die Weisheit lehrt; und zuvor waren sie gewiß in offenkundigem Irrtum.     
 
165. Wie! wenn euch ein Unheil trifft - und ihr hattet das Doppelte davon zugefügt -, dann sprecht ihr: «Woher kommt das?» Sprich: «Es kommt von euch selber.» Allâh hat wahrlich Macht über alle Dinge.     
 
166. Und was euch traf an dem Tage, als die beiden Heere zusammenstießen, war nach Allâhs Gebot, damit Er die Gläubigen bezeichne,     
 
167. Und damit Er die Heuchler bezeichne. Und es ward ihnen gesagt: «Kommt her, kämpfet für Allâhs Sache und wehret (den Feind)»; sie aber sprachen: «Wüßten wir, wie zu kämpfen, wir würden euch gewiß folgen.» An jenem Tage waren sie dem Unglauben näher als dem Glauben. Sie sagten mit ihren Zungen, was nicht in ihren Herzen war; und Allâh weiß sehr wohl, was sie verhehlen.     
 
168. (Sie sind es,) die, indes sie zurückblieben, von ihren Brüdern sprachen: «Hätten sie auf uns gehört, sie wären nicht erschlagen worden.» Sprich: «Dann haltet den Tod von euch selbst ab, wenn ihr wahrhaft seid.»     
 
169. Halte jene, die für Allâhs Sache erschlagen wurden, ja nicht für tot - sondern lebendig bei ihrem Herrn; ihnen werden Gaben zuteil.     
 
170. Beglückt durch das, was Allâh ihnen von Seiner Huld beschert hat, und voller Freude für jene, die ihnen nachfolgen, sie aber noch nicht eingeholt haben; denn keine Furcht soll über sie kommen, noch sollen sie trauern.     
 
171. Sie sind voller Freude über Allâhs Gnade und Huld und weil Allâh den Lohn der Gläubigen nicht verloren gehen läßt.     
 
172. Die nun, die dem Ruf Allâhs und des Gesandten folgten, nachdem sie die Wunde davongetragen - großer Lohn wird denjenigen unter ihnen, die Gutes tun und rechtlich handeln;     
 
173. Die, zu denen Menschen sagten: «Es haben sich Leute gegen euch geschart, fürchtet sie drum» - aber dies stärkte (nur) ihren Glauben, und sie sprachen: «Unsere Genüge ist Allâh, und ein herrlicher Beschützer ist Er.»     
 
174. So kehrten sie mit Huld und Gnade von Allâh zurück, ohne daß sie ein Übel getroffen hätte; und sie folgten dem Wohlgefallen Allâhs; und Allâh ist der Herr großer Huld.     
 
175. Nur Satan ist es, der seine Freunde erschreckt; also fürchtet nicht sie, sondern fürchtet Mich, wenn ihr Gläubige seid.



 
 



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Ynt: 3 - Das Haus Ìmráns
« Yanıtla #7 : 09 Mayıs 2009, 04:28:15 »

3 - Das Haus Ìmráns
176. Und laß jene dich nicht betrüben, die rasch dem Unglauben verfallen; fürwahr, sie können Allâh auf keine Weise Schaden tun. Allâh will ihnen keinen Anteil am Jenseits geben; und ihnen wird strenge Strafe.     
 
177. Die da Unglauben eingehandelt haben für den Glauben, können Allâh auf keine Weise Schaden tun; und ihnen wird schmerzliche Strafe.     
 
178. Und die Ungläubigen sollen nicht wähnen, daß es zu ihrem Heil ist, wenn Wir ihnen Aufschub gewähren; daß Wir ihnen Aufschub gewähren, führt nur dazu, daß sie in Sünden wachsen; und ihnen wird erniedrigende Strafe.     
 
179. Allâh hätte die Gläubigen nicht in der Lage belassen wollen, in der ihr euch befindet, bis Er die Schlechten von den Guten gesondert hatte. Und Allâh hätte niemals gewollt, euch das Verborgene zu offenbaren. Doch Allâh wählt von Seinen Gesandten, wen Er will. Glaubet darum an Allâh und Seine Gesandten. Wenn ihr glaubt und redlich seid, so wird euch großer Lohn.     
 
180. Und jene, die geizig sind mit dem, was Allâh ihnen von Seiner Huld verliehen, sollen nicht wähnen, es sei ihnen zum Heil; nein, es ist ihnen zum Unheil. Am Tage der Auferstehung wird ihnen umgehängt werden, womit sie geizig waren. Allâhs ist das Erbe der Himmel und der Erde, und Allâh ist wohl eures Tuns gewahr.     
 
181. Allâh hat sicherlich die Rede derer gehört, die sagten: «Allâh ist arm, und wir sind reich.» Wir werden niederschreiben, was sie sagten, und ihre Versuche, die Propheten widerrechtlich zu töten; und Wir werden sprechen: «Kostet die Strafe des Brennens.»     
 
182. Dies für das, was eure Hände vorausgeschickt haben, und (wisset,) daß Allâh gawiß nicht ungerecht ist gegen die Diener.     
 
183. Zu denen, die sagen: «Allâh hat uns aufgetragen, keinem Gesandten zu glauben, ehe er uns ein Opfer bringt, welches das Feuer verzehrt», sprich: «Es sind schon vor mir Gesandte zu euch gekommen mit deutlichen Zeichen und mit dem, wovon ihr sprecht. Warum habt ihr denn versucht, sie zu töten, wenn ihr wahrhaft seid?»     
 
184. Und wenn sie dich der Lüge zeihen: also sind die Gesandten vor dir der Lüge geziehen worden, die doch mit deutlichen Zeichen und Schriften der Weisheit und dem leuchtenden Buche kamen.     
 
185. Jedes Lebewesen soll den Tod kosten. Und ihr werdet euren Lohn erst am Tage der Auferstehung voll erhalten. Wer also dem Feuer entrückt und ins Paradies geführt wird, der hat es wahrlich erzielt. Und das irdische Leben ist nur ein trügerischer Genuß     
 
186. Sicherlich werdet ihr geprüft werden an eurem Gut und an eurem Blut, und sicherlich werdet ihr viel Verletzendes zu hören bekommen von denen, die vor euch die Schrift empfingen, und von den Götzendienern. Doch wenn ihr Standhaftigkeit zeigt und redlich handelt, fürwahr, das ist eine Sache fester Entschlossenheit.     
 
187. Und (denke daran) wie Allâh einen Bund schloß mit denen, welchen die Schrift gegeben ward (und sprach): «Ihr sollt dies (Buch) den Menschen kundtun und es nicht verhehlen.» Sie aber warfen es hinter ihren Rücken und verhandelten es um geringen Preis. Übel ist, was sie (dafür) erkauft!     
 
188. Wähne nicht, daß jene, die frohlocken über das, was sie getan, und gerühmt werden möchten für das, was sie nicht getan - wähne nicht, daß sie vor Strafe gesichert sind. Ihnen wird schmerzliche Strafe.     
 
189. Allâhs ist das Reich der Himmel und der Erde; und Allâh ist mächtig über alle Dinge.     
 
190. In der Schöpfung der Himmel und der Erde und im Wechsel von Nacht und Tag sind in der Tat Zeichen für die Verständigen,     
 
191. Die Allâhs gedenken im Stehen und Sitzen und wenn sie auf der Seite liegen und nachsinnen über die Schöpfung der Himmel und der Erde: «Unser Herr, Du hast dies nicht umsonst erschaffen; heilig bist Du; errette uns denn vor der Strafe des Feuers.     
 
192. Unser Herr, wen Du ins Feuer stoßest, den hast Du gewiß in Schande gestürzte Und die Frevler sollen keine Helfer finden.     
 
193. Unser Herr, wir hörten einen Rufer, der zum Glauben aufruft: "Glaubet an euren Herrn!" und wir haben geglaubt. Unser Herr, vergib uns darum unsere Vergehen und nimm hinweg von uns unsere Übel und zähle uns im Tode zu den Rechtschaffenen.     
 
194. Unser Herr, gib uns, was Du uns verheißen durch Deine Gesandten; und stürze uns nicht in Schande am Tage der Auferstehung. Wahrlich, Du brichst das Versprechen nicht.»     
 
195. Ihr Herr antwortete ihnen also: «Ich lasse das Werk des Wirkenden unter euch, ob Mann oder Weib, nicht verloren gehen. Die einen von euch sind von den andern. Die daher ausgewandert sind und vertrieben wurden von ihren Heimstätten und verfolgt wurden für Meine Sache und gekämpft haben und getötet wurden, Ich werde wahrlich von ihnen hinwegnehmen ihre Übel und sie in Gärten führen, durch die Ströme fließen: ein Lohn von Allâh, und bei Allâh ist der schönste Lohn.»     
 
196. Laß dich durch das Herumwandern der Ungläubigen im Lande nicht betrügen.     
 
197. Ein kleiner Gewinn; dann soll die Hölle ihr Aufenthalt sein. Welch schlimme Ruhestatt!     
 
198. Die aber ihren Herrn fürchten, sollen Gärten haben, durch welche Ströme fließen; darin sollen sie weilen - eine Bewirtung durch Allâh. Und was bei Allâh ist, das ist noch besser für die Rechtschaffenen.     
 
199. Und gewiß gibt es unter dem Volke der Schrift solche, die an Allâh glauben und an das, was zu euch herabgesandt ward und was herabgesandt ward zu ihnen, sich demütigend vor Allâh. Sie verkaufen nicht Allâhs Zeichen um geringen Preis. Diese sind es, deren Lohn bei ihrem Herrn ist. Allâh ist schnell im Abrechnen.     
 
200. O ihr Gläubigen, seid standhaft und wetteifert in Standhaftigkeit und seid auf der Hut und fürchtet Allâh, auf daß ihr Erfolg habt.   


 
 



 

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